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Wie machst du tolle Fotos auf deiner Motorradtour?

Du liebst es zusammen mit deinem Motorrad auf Tour zu gehen und deine Erlebnisse mit der Kamera festzuhalten, dann bist du hier genau richtig. In diesem Ratgeber erfährst du, wie du vorgehen solltest um einzigartige und tolle Bilder von deiner ereignisreichen Motorradtour zu machen. Dass deine Fotos deine Erlebnisse und deine Gefühle auf der Reise am besten widerspiegeln, solltest du die Ratschläge eines 59-Jährigen, erfahrenen Motorradfahrers und Fotograf befolgen.

Hätte ich früher in den Krieg ziehen müssen, hätte ich keine Waffe, sondern eine Kamera getragen. Zu dieser Erkenntnis bin ich bereits vor 41 Jahren gekommen, als ich meine erste Motorradtour unternommen habe. Heute liebe ich es meiner Familie und meinen Freunden die tollen Bilder meiner Touren zu zeigen und die Geschichten, die mit ihr verbunden sind zu erzählen. Um keine Gelegenheiten für tolle Fotos zu verpassen, solltest du die Kamera immer griffbereit haben. Natürlich kannst du auch gute Bilder mit deinem Handy machen.

 

Habe deine Kamera immer griffbereit um keine Gelegenheiten für tolle Fotos auf deiner Tour zu verpassen. Noch als Tipp, schau auch mal neben die Straße.

 

Jedoch wirst du bestimmt schon bemerkt haben, dass man mit einer Kamera viel bessere Bilder machen kann. Deswegen solltest du, um hochwertige Bilder zu bekommen, eine hochwertige Kamera verwenden. Um die Kamera schnell griffbereit zu haben ist es wichtig sie so zu verstauen, dass du sie gleich hervorziehen kannst, wenn du ein tolles Fotomotiv siehst. Es macht keinen Sinn die Kamera tief in deinem Rucksack oder in deiner schwer zugänglichen Satteltasche zu verstauen. Verstaue die Kamera am besten ganz oben in deinem Rucksack. Natürlich nicht neben einer Glasflasche oder einem anderen harten Gegenstand, dass die Kamera keinen Schaden nimmt, Wickel die Kamera am besten in deiner trockenen Regenjacke ein. So ist sie optimal vor Beschädigungen geschützt.

Die Grundregeln des Fotografierens

Ohne ein paar Regeln geht es leider nicht. Beim Fotografieren solltest du die Lichtverhältnisse beachten. Gute Fotos machst du, wenn die Sonne hinter dir steht. So kannst du verhindern, dass ein Schatten in deine Fotos fällt. Grundsätzlich kann man sagen nie gegen die Sonne zu fotografieren und wenn dann nicht frontal, sondern seitwärts mit der Sonne Bilder zu machen. Durch dieses Vorgehen wirken die Bilder dynamisch und aufregend.

Wenn du deine Perspektive veränderst, wirst du so viele faszinierende Fotos erlangen, wie du es nie zu träumen gewagt hättest. Deswegen knie dich ruhig in den Staub, auch wenn du das normalerweise nur in der Kirche tun würdest.

 

Wenn du ein schönes Fotomotiv siehst halte am besten kurz an und lass dir genug Zeit für das Foto. Einige Motorradfahrer montieren die Kamera im Rahmen ihres Motorrads und lösen sie mit der Hilfe einer Fernbedienung aus. Am Ende ist dann die Verwunderung groß, wenn die Bilder langweilig und statisch aussehen. Deswegen gilt es für dich, die Kamera in die Hand zu nehmen und einzigartige Bilder aus verschiedenen Winkeln, deiner Lieblings Motive zu machen. Unter verschiedenen Winkeln versteht man auch mal im Liegen oder im Knien Bilder zu machen. Dein Auge sollte natürlich währenddessen durch die Linse deiner Kamera schauen und den besten Moment für das Bild ausfindig machen.

 

Blitz nutzen und richtiges zoomen

Du kannst dich auch auf dein Motorrad oder einen anderen Gegenstand stellen, um aus einer höheren Perspektive Bilder zu machen. Hier ist deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Auch den Einsatz des Blitzes deiner Kamera solltest du gut anwenden können. Entscheide selbst nachdem du ein Bild gemacht hast, ob es mit dem Einsatz des Kamerablitzes, nicht doch besser aussehen würde. Gerade wenn es düster und dunkel ist, bietet der Blitz die Möglichkeit, deine Bilder aufzuhellen, sodass diese lebendiger wirken.

Die Blitzfunktion bei deiner Kamera lässt dein Motorrad Bild heller werden, da es mehr belichtet wird.

 

Auch das Zoomen gilt es beim Fotografieren zu berücksichtigen. Wenn du beispielsweise den Zoom deiner Spiegelreflexkamera ganz aufdrehst, kannst du ein Ziel genau fixieren, währenddessen der Hintergrund leicht verschwimmt. Wenn du den Horizont auch klar fotografieren möchtest, solltest du also den Zoom deiner Kamera nicht zu weit aufdrehen. Durch ein Weitwinkelobjektiv hast du zusätzlich die Möglichkeit den Bildwinkel deiner Kamera zu erweitern. Professionelle Hobbyfotografen haben ein passendes Weitwinkelobjektiv in ihrer Kameraausrüstung immer dabei.

Nicht auf jedem Bild muss Dein Motorrad zu sehen sein, die Ausrede zählt nicht, dass du es abgöttisch liebst, dass tun wir alle.

 

Ich fotografiere gerne mit einem Weitwinkelobjektiv, da ich so Motive besser in den Mittelpunkt stellen kann. Zudem erlangt das Foto durch das Objektiv eine stärkere Strahlkraft und einen besonderen Charakter. Als ich anfing Bilder auf Motorradtouren zu machen, habe ich immer so fotografiert, dass mein Motorrad immer mit im Bild war. Erst nachdem ich die Bilder betrachtete fiel mir auf, dass mein Motorrad oftmals dem eigentlichen Motiv den Glanz geraubt hat. Deswegen gilt es für dich, auch mal Bilder zu machen, auf denen dein geliebtes Motorrad nicht zu sehen ist. Auch wenn es dir am Anfang schwerfallen wird, wirst du es am Ende nicht bereuen. Am Anfang kannst du es auch so machen, dass du erst ein Bild mit deinem Motorrad machst und dann nur das eigentliche Motiv fotografierst. So kannst du selber entscheiden, welches Bild dich mehr anspricht. Gerade bei tollen Motiven, wie dem Kölner Dom, oder der Siegessäule in Berlin, die durch ihre Erscheinung bereits einem Bild, einen besonderen Charakter verleihen, solltest du dir gut überlegen, wie du das Foto machen möchtest.

 

Störfaktoren entfernen

Rechne immer mit kuriosen Zwischenfällen, manchmal laufen einem die Motive direkt vor die Kamera.

 

Bevor du auf den Auslöser deiner Kamera drückst, solltest du dich vergewissern, dass keine Störfaktoren in deinem Bild sind. Prüfe also im Vorfeld, ob Personen, Autos oder andere Störfaktoren in deinem Bild sind. Warte auch bis die Lichtverhältnisse am besten sind. Beispielsweise kann die Sonne, die deinem Foto den besonderen Glanz verleihen würde, gerade durch eine Wolke verdeckt sein. Für dich gilt es den passenden Zeitpunkt abzuwarten und dann auf den Auslöser zu drücken.

Bevor du deine Bilder, deiner Familie oder Freunden bei einem gemütlichen Videoabend präsentierst, solltest du deine Bilder mit einem passenden Programm auf dem PC bearbeiten. So ist es dir möglich die charakteristischen Eigenschaften eines Bildes nochmals hervorzuheben. Jedoch solltest du beim Bearbeiten darauf achten nicht zu übertreiben. Wähle für die Vorstellung nur die besten Bilder deiner Motorradreise aus. Du kannst über Bilder, die du nicht ansprechend findest verschiedene Filter legen, die dir ermöglichen den richtigen Ausschnitt eines Bildes zu erkennen und diesen richtig auszuschneiden. So wird aus einem unscheinbaren Bild ein ansprechendes dynamisches Foto. So werden deine Freunde und deine Familie denken einen Profifotografen zu kennen.

Oft braucht man das Bild auch gar nicht mehr bearbeiten, da es den erlebten Moment hochgradig verfälschen würde.

 

Natürlich kannst du bei dieser Gelegenheit auch gleich deine Videos schneiden. Beim Schneiden ist zu beachten die wichtigsten und spannendsten Momente aneinander zu reihen. Denke immer daran, nur wenige wollen ein ungeschnittenes Video sehen, auf dem du Stunden auf der gleichen Strecke unterwegs bist. Je kürzer und dynamischer das Video ist desto besser. Du möchtest ja nicht, dass sich deine Familie oder deine Freunde langweilen, oder sogar beim Zuschauen einschlafen.

Erfreue dich mit deinen Motorradfreunden auch an den kleinen Dingen und lass sie nicht unbeachtet im Rückspiegel deines Motorrads vorüberziehen.

 

Mit deiner Kamera hast du die Möglichkeit die Gegenwart für die Zukunft festzuhalten. Wenn du einmal so alt bist wie ich, wirst du dich freuen eine große Anzahl an Fotoalben zu besitzen, die dich in die Vergangenheit zurückkatapultieren und die schönen Erinnerungen und Erlebnisse wieder zum Leben erwecken.

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Wacht öfter neben seinem Motorrad, als neben seiner Freundin auf