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Enduro Supermoto

Enduro & Supermoto – wo sind die Unterschiede?

Die Frage, welche Unterschiede es bei einer »Enduro« im Vergleich zum Modell »Supermoto« gibt, stellen sich viele Motorradfreunde. Gerne möchten wir dir diese Frage hier beantworten. Um es übersichtlicher zu gestalten, haben wir alle Unterschiede in die folgenden drei Bereiche aufgeteilt:

  • Fahrwerk
  • Technik
  • Fahrstil

Da sich das Design sowie das Exterieur der Supermoto im Vergleich zu der Enduro sehr stark ähneln, haben wir diesen Punkt nicht in die Berücksichtigung mit aufgenommen. Schauen wir uns zunächst einmal das Fahrwerk, zu denen wir auch die Reifen zählen an.

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Die Unterschiede im Fahrwerk

Die Enduro ist eher schlank und oft die leichtere Maschine. Gerade für Motorradfreunde, die Probleme mit schweren Bikes haben, sind die geländegängigen Zweiräder oft eine passende Alternative. Die Bremsscheiben bei der Supermoto sind im Vergleich zu denen der Enduro größer und eher besser. Der Grund ist, dass eine Supermoto in der Regel schneller bewegt wird. Da die Enduro neben der öffentlichen Straße auch für das Gelände ausgelegt ist, verfügt sie jedoch über die bessere Federung.

Die Unterschiede in der Technik

Der Motorblock ist bei der Enduro mit einem unteren Schutzschild ausgestattet, um es im Gelände besser vor Beschädigungen zu schützen. Enduro Maschinen sind bezüglich des Antriebs kürzer übersetzt als eine Supermoto. Dies hat zur Folge, dass du bei der Enduro eher in den nächsten Gang schalten musst als bei der Supermoto.

Die Unterschiede im Fahrstil

Da die Reifen der Enduro schmaler sind, ist der Grip im Vergleich zu einer Supermoto (die breite Reifen besitzt) nicht im gleichen Maße gegeben. Dies wirkt sich besonders beim Fahren in einer Kurve aus. So hast du auf einer Supermoto einen viel Besseren Halt, wenn du dich in eine Kurve lehnst. Die Reifen einer Enduro sind hauptsächlich für Motocross-Strecken ausgelegt und nicht bestmöglich auf die Straßenverhältnisse abgestimmt, wie die Gummis einer Supermoto. Neben den Reifen beeinflussen auch die unterschiedlichen Felgengrößen das Fahrverhalten der Bikes. So ist das Vorderrad bei der Enduro mit einem Durchmesser von 20 bis 22 Zoll um ein Vielfaches größer als das einer Supermoto mit lediglich 17 bis 19 Zoll.

Die Schlussfolgerung ist, dass durch diese Unterschiede die Supermoto ein besseres Fahrverhalten als die Enduro auf der asphaltierten Straße aufweist. Dennoch ist die Enduro ein gut geeignetes Motorrad für die Straße. Sobald es ins Gelände oder auf die Motocrossstrecke geht, wird die Enduro mit ihren Fahreigenschaften zudem auftrumpfen können und die Supermoto nicht weit kommen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Enduro & Supermoto? – Unser Fazit

Die Supermoto ist für das Fahren auf der befestigten Straße ausgelegt und weiß hier durch ihre Traktion und einfache Führbarkeit zu überzeugen. Zudem ist sie durch ihre gute Straßenlage und Bodenhaftung besonders sicher. Die Enduro ist ein Allrounder und kann neben der Straße auch im Gelände bis hin zur Motocrossstrecke bewegt werden. Durch ihre schmalen Reifen und die für das Gelände ausgelegte Karosserie und Technik ist sie jedoch für die Straße etwas schlechter als die Supermoto geeignet. Wenn du das Motorrad nur auf der Straße bewegen möchtest, empfehlen wir dir eher zu einem Supersportler. Möchtest du aber auch gerne aufregende Strecken im Gelände über Stock und Steine entdecken, dann schaffe dir lieber eine Enduro an. Gerade jüngere und angehende Biker entscheiden sich oft für dieses Modell und nicht aus dem Grund, dass man auf ihr besser Wheelies machen kann.

Genieße deine Fahrt!


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Wacht öfter neben seinem Motorrad, als neben seiner Freundin auf!