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Worauf kommt es bei Motorradbekleidung an?

Viele Motorradfahrer beschäftigen sich leider und oft zu ihrem Nachteil nicht mit der Frage, »worauf kommt es bei Motorradbekleidung an«. Es fängt schon bei der Auswahl der Farbe an. Fast jeder Mensch hat eine Lieblingsfarbe, die er bei der Wahl der richtigen Motorradbekleidung bevorzugen würde.

Oft kann eine andere Farbe aber die klügere und sinnvollere Investition darstellen. Kleidest du dich beispielsweise gerne dunkel und unauffällig, würdest du dich sehr wahrscheinlich für eine schwarze Motorradbekleidung entscheiden. Auch ich trage privat gerne Schwarz, da es einfach richtig mächtig aussieht. Schauen wir uns aber den Bezug zum Motorradfahren an, stellen wir fest, dass eine knallige Farbe die bessere Wahl wäre. Der Grund ist einfach, mit einer dunklen Schutzkleidung wirst du von anderen Verkehrsteilnehmern nicht so gut wahrgenommen und somit leichter übersehen. Es kann also für deine Sicherheit nicht schaden, auf eine auffällige Farbe zu setzen, wenn du auf dein Motorrad steigst. Viele Biker tragen mittlerweile auch eine signalgelbe Motorradbekleidung, da sie verstanden haben, dass ihre Sicherheit wichtiger als ihr Aussehen ist. Nebenbei bemerkt erhält auch die Airbagweste immer mehr Einzug in den Markt.

Leder oder Textil Motorradbekleidung kaufen?

Nach der Farbe kommt die Frage auf, für welches Material man sich bezüglich der Motorradbekleidung entscheiden sollte. Keine Angst, hier kannst du schon eher als bei der Frage zu der richtigen Farbe deinen persönlichen Geschmack mit einfließen lassen. Dennoch solltest du die Vor- und Nachteile der zwei Materialien kennen, um dich für die am besten geeignete Schutzkleidung zu entscheiden. Motorradbekleidung aus Leder sieht natürlich cool aus und kommt dem Bild von einem echten Biker nahe. Textil Schutzkleidung für Motorradfahrer sorgt hingegen für eine bessere Belüftung. Um dir eine bessere Übersicht zu dem Thema zu geben, haben wir dir die zwei Materialien übersichtlich gegenübergestellt.

Textil Motorradbekleidung Vorteile

Bist du ein Motorradfreund, der gerne unter seiner Motorradbekleidung seine gewöhnliche Kleidung trägt, dann bist du bei dem Textilmaterial an der richtigen Adresse. Textilmaterial ist im Vergleich zu Leder aber nicht so abriebfest dafür aber hautfreundlicher. Gerade im Sommer ist die leichtere Schutzkleidung aus Textil aufgrund ihrer Beschaffenheit in den meisten Fällen die bessere Wahl. 

Gerade auf längeren Touren überzeugt eine Textilkombi durch ihre Bequemlichkeit. Hochwertige Kombis verfügen über Lufteinlässe, die je nach Bedarf geöffnet oder geschlossen werden können. So schützt dich die Schutzkleidung aus Textil hervorragend gegen Regen und kaltem Wind. Bist du also ein Biker, der in der heißen Jahreszeit auf sein Motorrad springen möchte, solltest du dir eine Textilmotorradbekleidung kaufen. Textiljacken verfügen oft über eine herausnehmbare Thermo-Innenjacke, welche dir eine bestmögliche Anpassung an unterschiedliche Witterungsbedingungen ermöglicht. Die unterschiedlichen Verstellmöglichkeiten machen die Textilkombi sehr anpassungsfähig, was nebenbei auch einen geringeren Luftwiderstand gewährleistet.

Leder Motorradbekleidung Vorteile

Moderne Lederkombis für Motorradfahrer haben nur noch wenig mit ihren Vorgängern im letzten Jahrhundert gemeinsam. Sie verfügen nicht nur über mehr Schutz durch integrierte Protektoren, sondern können auch Wasser besser abhalten. Auch das Kühlsystem wurde verbessert, was eine bessere Belüftung zur Folge hat. Durch ein atmungsaktives und Flüssigkeit Ableitendes Innenfutter ist Verbindung mit Klimamembranen, ist die Lederkleidung auch weniger anfällig für Schimmel und strenge Schweißgerüche. Wenn du dir Leder Motorradbekleidung kaufen möchtest, solltest du auf eine Lederdicke von 1,2 Millimetern mindestens achten. Moderne Schutzkleidung aus Leder ist oft an den Bewegungszonen mit speziellen Stretch-Einsätzen aus Textil ausgestattet, was dir eine bessere Bewegungsfreiheit ermöglicht. Natürlich ist Leder auch sehr abriebfest.

Zwei- oder Einteiler kaufen?

Viele Motorradfahrer bestellen sich einfach eine Motorradkombi, ohne sich im Vorfeld über die unterschiedlichen Vor- und Nachteile zu informieren. Bist du ein Biker, der gerne auf längere Touren mit seinem Zweirad unterwegs ist, würden wir dir raten, zu einer zweiteiligen Motorradkombi zu greifen. Da gilt auch, wenn du ein Pendler bist, der eine größere Strecke zu seiner Arbeit zurücklegen muss. Machst du beispielsweise eine Pause zum Essen oder um dir eine Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten anzuschauen, wäre ein Einteiler sehr ungeschickt, da du ihn entweder ganz oder gar nicht ausziehen kannst.

Eine zweiteilige Motorradkombi kannst du hingegen anlassen und wenn es dir zu warm wird, einfach den oberen Teil ausziehen. Zudem kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, dass der Gang auf die Toilette mit dem Zweiteiler bequemer ist. Auch was den Stauraum angeht, verfügen die zweiteiligen Modelle in der Regel über mehr Taschen als ihre einteiligen Brüder. Achte bei dem Zweiteiler auf einen vorhandenen Reißverschluss am Hosenbund und an dem Saum der Jacke. Bist du ein Motorradfreund, der die Motorradkombi für kurze Ausfahrten und Strecken mit dem Bike nutzen möchte, solltest du dich für eine einteilige Motorradkombi entscheiden. Gerne haben wir dir die Vorteile von einem Einteiler folgend übersichtlich aufgeführt:

  • Bequemer, da sie nicht so leicht verrutscht
  • weniger Windwiderstand, da sie eng anliegt

So ist ein Einteiler gerade für sportliche Fahrer die bessere Wahl. Um ein Drücken des Kragens zu vermeiden, achte als sportlicher Biker auf eine ausreichende Verstellbarkeit des Halsabschlusses. Wenn du dir eine Motorradkombi kaufen möchtest, empfehlen wir zu einem Modell in knalligen Farben mit vielen Reflektoren für eine bestmögliche Sichtbarkeit. Für dich ist es also wichtig, den Verwendungszweck der Bikerkombi festzulegen und dann erst zu bestellen. Was die Kosten einer Lederkombi oder einer Textilkombi angeht, solltest du mit Kosten zwischen 250 und 1300 Euro rechnen. Kombis aus Leder sind in der Regel teurer als ihre Brüder aus Textil.

Die Passform der Motorradbekleidung

Kommt deine Bestellung bei dir an, ist eine Anprobe unabdingbar, um zu kontrollieren, ob die gekaufte Schutzkleidung passt. Möchtest du deine normale Kleidung unter der Motorradbekleidung tragen, prüfe, ob dies bei der bestellten Größe möglich ist. Auch gilt es zu schauen, ob du dich angenehm in der Kleidung bewegen kannst, ohne dass es unangenehm spannt oder zu locker sitzt, dass die Kleidung verrutscht. Ich finde, es muss sich einfach richtig anfühlen. Am Ende gilt es auch oft, sich auf sein Gefühl zu verlassen und keine unberechtigten Zweifel aufkommen zu lassen. Passt die Schutzausrüstung nicht richtig, zögere keine Sekunde daran, die Motorradbekleidung zurückzuschicken. Beachte hier immer das jeweilige Rückgaberecht des Händlers. Für uns Biker ist es mit am wichtigsten, uns auf das Fahren und den Verkehr zu konzentrieren. Passt deine Schutzausrüstung nicht richtig, ist dieser Aspekt nicht mehr bestmöglich gewährleistet.

Die richtigen Protektoren sind Gold wert

Wenn wir wieder einen Blick in die Vergangenheit werfen, sehen wir, dass früher oft Schaumstoff als Protektor in die Schutzkleidung von Bikern eingenäht wurde. Heute wurde im wahrsten Sinne des Wortes aufgerüstet und Protektoren aus einer speziellen Kunststoffmischung verwendet, welche sich an den Körper anpassen und dich bei einem Sturz bestmöglich schützen kann. In den folgenden Bereichen sollten Protektoren integriert sein:

  • Knie
  • Rücken
  • Ellenbogen
  • Schultern
  • Hüfte

Achte bei der Anprobe darauf, dass dich die Protektoren nicht beim Fahren beeinträchtigen oder eine anderweitige Einschränkung auf die Hinsicht des Komforts darstellen. Viele Motorradjacken haben beispielsweise den Rückenprotektor nicht integriert, sodass dieser zusätzlich bestellt werden muss. Achte also immer auf den Lieferumfang vor der Bestellung. Neben den oben angesprochenen Bereichen können sie auch für den Brustbereich bei uns immer zusätzliche Protektoren separat bestellen.

Motorradhelm kaufen

Natürlich darf auch ein Motorradhelm bei deiner Ausrüstung nicht fehlen. Im Gegensatz zu der Motorradbekleidung ist sein Tragen sogar Pflicht. Die Kosten für einen guten Motorradhelm können zwischen 150 und 500 Euro variieren. Mit Glück kann man bei uns auch einen stark reduzierten Helm für unter 150 Euro finden. Um eine bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten, solltest du bei deinem Helm unbedingt auf die richtige Passform achten. Hierzu kannst du unser Video zum Thema anschauen. Bist du ein Brillenträger, solltest du auf vorhandene Brillenkanäle im Helm achten, tust du dies nicht, kann es zu störenden Druckstellen kommen. Achte bei dem Visier auf eine Beschlagfreiheit durch das bekannte Pinlock-Visier. Kaufe einen Helm, der über die aktuellen ECE-Sicherheitsnormen (ECE 22.05) verfügt, um sicherzusein, einen geprüften Helm auf dem Kopf zu tragen.

Genieße deine Fahrt!

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Wacht öfter neben seinem Motorrad, als neben seiner Freundin auf!

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